Wahre Geistergeschichten

Ruheloser Geist

Maike S. hat ein sehr unheimliches Erlebnis zu berichten, das sie von einer Freundin erfuhr: „Eine sehr gute Freundin hatte sich mit ihrer Familie vor geraumer Zeit ein hübsches Häuschen mit tollem Garten und in waldreicher Gegend gekauft. Sie begannen mit den Umbauarbeiten, änderten die Struktur des Hauses innen und außen. Nun erzählten sich die Einheimischen dieser kleinen Gemeinde im Vorpommerschen folgende Begebenheit: In diesem Haus solle einst ein alleinstehender, alter Mann gewohnt haben, der immer sehr laut gewesen sei und nachts immer mit den Türen geknallt habe. Eines Tages habe man den Mann nicht mehr gesehen. Die Leute im Ort sollen sich aber nichts daraus gemacht haben, weil der alte Mann als Sonderling und Alleingänger bekannt gewesen sei. Doch der Zufall wollte es, dass man ins Haus musste und dann wurde der Mann erhängt auf dem Dachboden entdeckt. Er soll sich das Leben genommen haben. Monate nachdem meine Freundin und Familie in das Haus eingezogen waren, hörte man Nacht für Nacht die Türen knallen, schlurfende Schritte und Selbstgespräche, die der Mann aus Einsamkeit geführt hatte. Lange wurde überlegt, was man denn machen könne, denn offenbar fand der alte Mann in seinem Grab keine Ruhe und ging im Haus um. Erst als ein Pfarrer das Haus gesegnet hatte und der Mann in einer Andacht von der Welt verabschiedet wurde, war nachher Ruhe und Frieden im Haus.“

Ein tröstlicher Traum

Mel Liz van Loor erzählte mir von einem Traum, dessen Inhalt eine tröstliche Wirkung hatte:

„Im Jahr 2013 verstarb eine Schulfreundin meiner Mutter, die ich auch kannte. Wenn man Sie früher gefragt hatte, wie es ihr gehe, sagte sie immer, dass sie Schmerzen habe, aber niemand wisse was es sei. Ein paar Wochen nach ihrem Tod träumte ich von ihr. Es war so, als würde ich es real erleben. Ich ging spazieren und sie hing im Garten einer ehemaligen Freundin Wäsche auf. Diese Freundin wohnte im Grundstück ihr gegenüber. Ich fragte sie, wie es ihr gehe. Sie antwortete daraufhin: „Da wo ich jetzt bin, geht‘s mir gut!“ Ich fand das sooo Hammer! Seitdem hatte ich keinen solchen Traum mehr.“

Abschied nach 5 Jahren Neuburg am Inn

In beiden Bänden der „Reise ins Unbekannte“ stehen zahlreiche Geschichten, die sich in Schloss Neuburg am Inn zugetragen haben. Seit 5 Jahren haben wir das Schloss immer wieder besucht, doch nun ist es leider Zeit für einen schweren Abschied. Nachdem kürzlich bereits ein Teil des Schlosses an eine Privatperson verkauft wurde, müssen wir nun auch auf den Rest des um 1050 gegründeten Schlosses verzichten. Am kommenden Freitag, den 13.11.15, findet also unser letzter Besuch dort statt. Ich hoffe, die Geister werden uns gewogen sein …

 

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Hier ein kurzer Auszug aus Band 1:

“ […] Eines der aktivsten Zimmer des Schlosses scheint das so genannte „Kinderzimmer“ zu sein, in dem oft eine bedrückende Atmosphäre herrscht, die Temperatur schnell um etliche Grade sinkt, Personen über elektrisierendes Kribbeln und Taubheitsgefühl berichten, man Schritte und Stimmen hört, und in dem in den Jahren 2010 und 2011 zweimal große Plasmakugeln jeweils von der ganzen Besuchergruppe gesehen wurden. Die Kugeln erschienen in einer Ecke der Wand, waren etwa kokosnussgroß, bläulich bis weißlich, und schwebten langsam durch das Zimmer, um in der gegenüberliegenden Wand wieder zu verschwinden. Zu diesem Zeitpunkt herrschte klares, trockenes Wetter, es war auch kein Gewitter weit und breit. Wie die Plasmakugeln unter diesen Bedingungen entstehen konnten, und wieso diese zweimal im selben Raum auftraten, muss wohl ungeklärt bleiben.

Am 16.3.2013 hatten eine junge Dame und ein Gruppenleiter ein Erlebnis. Die Temperatur fiel plötzlich in einer Ecke des Zimmers auf -4 Grad ab, während der Rest des Zimmers konstante Messwerte zeigte. Zu dieser Zeit sah Frau S. eine transparente kleine Gestalt durch die Tür treten. Auch waren dabei Schritte zu hören. Als später am selben Abend zwei Herren im Kinderzimmer waren, fiel die Temperatur auf der linken Seite des Raumes wieder bis in den Minusbereich und war somit kurze Zeit kälter als die Außentemperatur. Auch die Atmosphäre war eher bedrückend. Zu dieser Zeit wurde eine Stimme aufgenommen, die deutlich „Alex“ (englische Aussprache) sagte. Die Stimme konnte nicht zugeordnet werden und niemand aus der Gruppe sprach Englisch oder hieß Alex. Wieder drängt sich der Gedanke an Alexander Hamilton auf (früherer Schlossbesitzer schottischer Abstammung). […]“

Das „Kinderzimmer“:
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Auch in diesem Gewölbe ist schon einiges passiert:

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Tolle Fotos

Herr Knut Bültemann von Image Eye Photography ( http://www.image-eye.photography/  ) ließ sich von einigen Geschichten aus dem 2. Band der „Reise ins Unbekannte“ zu Fotos inspirieren. Hier das Ergebnis:

 

Geisterhafter Beistand


[…] „Ich bedankte mich wieder bei ihr und konnte erneut ihre Anwesenheit spüren. Und jedes Mal, wenn meine Oma mir so ein Zeichen gab, schaffte ich die Prüfungen ohne Probleme. So zeigte mir meine Oma, dass sie immer auf mich aufpasst.“ […]

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Familiengeister


[…] „Meine Mutter brachte einmal eine Freundin mit. Diese setzte sich auf den Hocker, den meine Oma am liebsten hatte. Auf einmal bekam sie eine Gänsehaut und schüttelte sich. Sobald sie aufgestanden war, war alles wieder OK. […]
Danach war eine Zeitlang Ruhe, bis mein Sohn mir sagte, die Frau mit den langen Haaren und dunklen Augen will mir wehtun, aber die andere Frau, die lieb ist und hier wohnt, die beschützt mich immer.“ […]

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Das Gemälde

[…] „Mein Urgroßvater war Kunstmaler. Zwar war Opa Willy nie berühmt geworden, aber er malte herrliche Naturgemälde, eins davon besaß meine Oma und dieses Gemälde hing im Wohnzimmer über der Couch. Eines Tages hing dieses Gemälde schief zur Seite und meine Oma wollte dieses wieder gerade rücken, leider war das nicht möglich. Meine Mutter, damals vier Jahre alt, meinte daraufhin: «Auweia, was ist mit Opa?»
Meine Oma schaute ganz verstört auf meine Mutter. Am nächsten Tag kam die Nachricht, dass ihr Vater, also mein Urgroßvater, verstorben sei.“ […]

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Wer mehr von den Geschichten lesen will: sie wurden gerade in meinem neuen Buch „Reise ins Unbekannte 2. Neue Augenzeugenberichte unheimlicher Phänomene“ publiziert, erhältlich z.B. hier: http://www.amazon.de/Reise-ins-Unbekannte-Augenzeugenberichte-unheimlicher/dp/3000511202/

Und wer mehr von Herrn Bültemanns Fotokünsten sehen möchte, sollte unbedingt seine Website besuchen: http://www.image-eye.photography/

Abschiedsgruß und alte Gewohnheiten

Monika K. hat eine interessante Abschiedgeschichte zu berichten: Als ihre Schwiegermutter starb, befanden sie und ihr Mann sich gerade in ihrem Haus und zogen sich im Obergeschoss an. Es war noch relativ früh am Morgen. Das Haus der Schwiegermutter lag nur wenige hundert Meter entfernt, am anderen Ende des großen Gartens und sie war früher sehr oft herüber gekommen, um nach dem Rechten zu sehen. An diesem Morgen hörten die beiden, wie unten plötzlich die Terrassentür geöffnet wurde und jemand „Hallo!“ rief. Sofort gingen sie nach unten und sahen nach, doch niemand war zu sehen. Später erfuhren sie dann vom Tod der Schwiegermutter, die bereits längere Zeit krank gewesen war. Ob sie sich noch einmal bei ihnen verabschieden wollte?

 

Monika hat aber noch eine weitere unheimliche Geschichte für uns. Auch darin dreht sich alles um die verstorbene Schwiegermutter. Nach ihrem Tod verkauften sie ihr Haus an eine Familie, die einiges daran veränderte. Eines Tages fuhr besagte Familie weg. Als die Familienmitglieder später wiederkamen, staunten sie nicht schlecht: ein Sessel war im Wohnzimmer an das Fenster herangeschoben worden. Sie riefen unter anderem ihre Nachbarin Monika an, um sie zu fragen, ob sie vielleicht bei ihnen im Haus gewesen sei, da der Sessel anders stand. Sie verneinte, denn sie wäre nie auf die Idee gekommen, in ein fremdes Haus zu gehen, wenn die Besitzer nicht da sind. Als sie aber hörte, wohin der Sessel geschoben worden war, stutzte sie. Ihre verstorbene Schwiegermutter hatte die Gewohnheit gehabt, sich den Sessel an das Wohnzimmerfenster zu schieben, um hinauszuschauen. Die Familie hat nie herausgefunden, wer den Sessel verschoben haben könnte, doch für Monika ist die Sache klar: ihre Schwiegermutter ging auch nach ihrem Tod noch ihren alten Gewohnheiten nach.

Spuk in London

Herr M. hat mir eine interessante Geschichte geschickt, die er in seiner Kindheit erlebt hat:

Die folgenden seltsamen Erlebnisse hatte ich alle, als ich noch jünger war, in einem Haus im Südosten von London. Es trug sich etwa ab dem Jahr 1986 zu. Wir sind 1984 in dieses Haus gezogen, als ich zehn war. Meine Mutter vermietete das kleinste Zimmer im Haus an einen Untermieter, der bis 1988 dort wohnte.
Es ging los mit einem Erlebnis im Jahr 1985 oder 1986. Der Untermieter war ausgegangen und ich saß mit meiner Mutter und ihrem damaligen Lebensgefährten im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Wir alle hörten plötzlich das hintere Gartentor aufgehen, dann öffnete jemand die Hintertür zur Küche und schloss sie wieder. Wir hörten Schritte durch die Küche, hinaus in den Flur und die Treppe nach oben. Da die Wohnzimmertür zu war, konnten wir nicht sehen, wer es war, aber wie nahmen an, es sei der Untermieter, der wieder heimkäme. Das Problem war allerdings, dass er es eben nicht war, denn er kam erst viel später zurück. Auch meine Mutter war damals ziemlich geschockt und in dieser Nacht musste ich bei ihnen im Bett schlafen.
Ich war ungefähr elf Jahre alt, als die Dinge in meinem Schlafzimmer losgingen. Das erste Erlebnis war, dass ich das Gefühl hatte, etwas berührt mich am Unterschenkel, als ich eines Nachts im Bett lag. Ich hatte schreckliche Angst und lag stocksteif da, bis ich dann endlich eingeschlafen war. Ein anderes Mal hörte ich etwas oder jemandem in meinem Zimmer. Es war wie ein Atmen unter meiner Matratze, unter meinem Bett! Danach hörte ich öfter etwas, das klang als ob ein Tier in meinem Zimmer herumlaufen würde. Es klang so als ob es über Zeitungspapier laufen würde, aber ich hatte keine Zeitung in meinem Zimmer. Meine Tür war immer geschlossen und ich musste meinen ganzen Mut zusammen nehmen, um aus dem Bett zu springen und quer durch das Zimmer zu laufen, und das Licht anzumachen. Natürlich war nichts zu sehen, sobald das Licht an war.
Verständlicherweise war ich dann sehr nervös, wenn ich schlafen gehen sollte. Nach etwa einem Jahr hat sich das Ganze dann zugespitzt. Ich hatte damals mein Bett zur Tür und neben den Lichtschalter geschoben. Ich versuchte einzuschlafen und lag mit dem Gesicht zur Tür, also war mein Rücken zum Großteil des Zimmers und des Fensters gewandt. Mit jeder Faser meines Körpers spürte ich, dass da etwas hinter mir war in dieser Nacht! Also stand ich auf, rannte raus und schlief unten. Ich habe dieses Zimmer nie wieder benutzt. Kurze Zeit später wurde das kleinste Schlafzimmer im Haus frei, weil der Untermieter auszog, und da zog ich dann ein.
Meine Mutter hat mir damals nicht geglaubt, aber Jahre später hat sie dann zugegeben, dass in meinem alten Zimmer öfter Gegenstände verschwunden sind, die dann einige Zeit später an einem Ort auftauchten, wo man bereits gesucht hatte.
Ich sollte noch erwähnen, dass wir 3-4 kleine Hunde in diesem Haus hatten, aber ich schwöre, dass sie nie in diesem Zimmer waren, wenn nachts seltsame Dinge passierten.

Ein weiteres Erlebnis hatte ich, als ich 1990 einmal alleine zu Hause war. Ich saß im Wohnzimmer, alle Hunde waren bei mir und die Tür war geschlossen. Plötzlich hörte ich Schritte und das Knarren der Dielen im Flur bei der Haustür! Auch die Hunde hatten es gehört, saßen in Habachtstellung und starrten knurrend auf die Tür.
Da waren noch einige weitere seltsame Vorfälle, aber ich hatte eigentlich keine Probleme mehr, sobald ich aus diesem einen Zimmer ausgezogen war.

Allerdings hab ich seit damals immer irgendwie das Gefühl, dass mir etwas Übernatürliches folgt, aber das ist eine andere Geschichte …

Endlich …

… sind meine Bücher auch bei mir angekommen. Zwei große Kisten wurden eben geliefert. :-) Wenn also jemand eines bei mir bestellen möchte: ab jetzt geht es. 😉

 

Ein paar unheimliche bzw. verblüffende Geschichten

Todesbote

Frau B. I. Walsh schickte mir folgendes Erlebnis zu, das sie sehr berührte: «Meine Schwiegermutter hatte nicht viel übrig für mich, aber ich war bis zum Schluss immer für Sie da. Sie hatte Speiseröhrenkrebs und ich habe mich zusammen mit meinem Mann intensiv um sie gekümmert. Ich bin mit ihr zu den Ärzten gefahren, in die Klinik, habe den Pflegedienst organisiert und wir waren jeden Tag gleich nach der Arbeit für Stunden bei ihr. Zum Schluss hat sie sich selbst in ein Hospitz eingewiesen und wir haben sie dorhin begleitet. In dieser Nacht ist sie dann verstorben.
Es war so gegen ein Uhr in der Nacht, ich habe geschlafen. Mir ist aus der Schlafzimmertür eine wunderschöne, gold-orangene, fußballgroße Sonne entgegen gekommen. Sie flimmerte und machte mir ein absolut wohliges Gefühl. Ich dachte: Wow, geil! Eine Sonne mitten in der Nacht in meinem Schlafzimmer? Davon bin ich scheinbar aufgewacht und wusste, meine Schwiegermutter ist tot. Ich war mir sicher, dass sie um 01.00 Uhr in dieser Nacht verstorben ist. Ich musste zur Toilette und sah im Vorbeigehen, dass mein Anrufbeantworter blinkte. Ich hatte das Läuten [des Telefons] nicht gehört. Auf dem AB war die Nachricht vom Hospitz, wir sollten dringend anrufen! Ich weckte meinen Mann und sagte ihm: «Ruf mal an, deine Mama ist um 01.00 Uhr gestorben.» Er tat es und ich hatte Recht!»

Wenn unsere Verstorbenen sich noch einmal verabschieden …

 

Die Kette

Auch Robin G. schickte mir kürzlich ein Erlebnis, das er als sehr unheimlich empfand: «Ich berichte Ihnen hier von den Ereignissen, die sich letztes Jahr ereigneten:
Im Frühjahr 2014 berichtete meine Cousine von einer alten Goldkette, die sie von ihrer Oma geerbt hatte. Als sie ca. 14 Jahre alt war, hatte diese nachts aus unerklärlichen Gründen geluchtet, als sie um ihren Hals hing, wodurch meine Cousine einen großen Schreck erlitt! Das ist nun schon ca. 15 Jahre her.
Ich und mein Bruder (wir interessieren uns schon länger für Paranormales), betrachteten schließlich die Kette: auf ihr war der Name Anna und das Jahr 1888 eingraviert.
Anschließend begaben wir uns alleine mit der Goldkette in den großen Keller des großelterlichen Hauses. Da wir rausfinden wollten, ob die Kette wieder im Dunkeln leuchten würde, begaben wir uns in einen Raum und warteten ab. Nach einiger Zeit nahmen wir plötzlich einen roten Punkt im Raum war, der sich quer hindurch bewegte (in diesem Raum war es völlig dunkel und er hat kein Fenster).
Schließlich holten wir unsere Cousine dazu. In den nächsten Minuten tauchte nun plötzlich ein weißes Licht auf, dass sich immer an der gleichen Stelle befand (oberhalb eines alten Holzschrankes), jedoch nur ab und zu wieder erschien.
Nun saßen wir zu dritt im Kreis auf dem Boden des Raumes im Keller, in der Mitte die Kette. Wir riefen den Namen Anna und nun folgte ein Ereignis nach dem andern!
Ich vernahm deutlich ein sehr lautes Hauchen direkt hinter meinem Nacken (etwa drei Sekunden lang) . Erst später bemerkten ich und mein Bruder, dass wir es beide gehört hatten. Dieses Hauchen war in dem Moment so beängstigend, dass ich sofort das Licht einschalten musste. Unsere Cousine hatte das Hauchen jedoch nicht vernommen.
Wir reichten die Kette herum. Immer wenn diese in die Hände meiner Cousine gegeben wurde, klopfte es mehrere Male an die Türe zum Nebenzimmer. Das war für uns ebenfalls unerklärlich.
Da wir öfter das weiße Licht oberhalb des Schranks wahrnahmen, suchten wir die Oberfläche ab und fanden darauf ein Gefäß vor, das uns an eine Öllampe erinnerte, ein Urlaubsmitbringsel unsereres Großvaters. Da wir darin die Quelle der Lichterscheinung vermuteten, stellten wir diese eine Zeit lang neben die Kette.
Nach wenigen Minuten hörte ich plötzlich deutlich, wie jemand leicht gegen das Gefäß stieß. Da dieses ca. 30 cm von uns entfernt stand und wir alle währendessen ruhig daneben auf dem Boden saßen, war es [für uns] ebenfalls ein weiteres unerklärliches Ereignis.
Eine Woche später stand plötzlich genau unterhalb des Gefäßes die Regaltür offen. Da meine Großeltern sehr alt sind und weder sie noch jemand anderes, außer uns, öfter diesen Raum betreten, war ausgeschlossen, dass diese von Menschenhand geöffnet wurde.

Einige Monate später versammelten sich schließlich meine Cousine mit der Kette, mein Bruder, eine weitere Cousine und ich zum Gläserrücken.
Mittlerweile wurde ausfindig gemacht, dass die Kette von der verstorbenen Oma meiner Cousine war und diese aus dem Raum des Ruhrgebietes stammen musste. Jedoch konnte nicht rausgefunden werden, wer die eingravierte Anna war.
Das Gläserrücken verlief außergewöhnlich gut, das Glas bewegte sich immer wieder zu der Kette, obwohl diese nicht mal auf dem Ouija-Brett lag. Der Geist bejahte, dass er für die berichteten Erignisse verantwortlich sei und bezeugte, ein Ahne unserer Cousine zu sein. Er nannte uns Name, Geburtsdatum, Todesursache uvm. und auch den ehemaligen Wohnort. Der Name dieser Stadt hatte zuvor noch keiner von uns gekannt, jedoch liegt diese im Ruhrgebiet.
Außerdem wurde vom Vater unserer Cousine vor Jahren angeblich mal ein Geist im alten Familienhaus gesichtet, welches bemerkeswerterweise 100 m unterhalb unseres großelterlichen Hauses liegt, wo all die oben beschriebenen Ereignisse geschahen.
Insgesamt wirkte der Geist Anna nach diesen ganzen Ereignissen sehr energiegeladen auf uns, jedoch hat unsere Cousine seitdem große Angst und Respekt vor dieser Kette und bewahrt sie verschlossen im Nachtschrank auf.»

 

Die Münze

Frau C.R.M. aus der Schweiz, die uns bereits in der Geschichte «Negative Energie» über unheimliche Vorfälle in ihrem Zuhause berichtet hat [siehe Reise ins Unbekannte 2], erzählt im Folgenden über einen seltsamen Traum, er sich ihr ins Gedächtnis gebrannt hat: «Ich hatte einmal einen Traum. In dem Traum bekam ich von einem Kunden eine Münze geschenkt. Ein paar Monate später lerne ich darin dann einen Maori kennen und bekomme von ihm Zwillinge. Dann war der Traum vorbei. Ein paar Monate später war ein Kunde bei mir und als er bezahlte, war eine fremde Münze dabei. Ich sagte zu ihm, «oje, die kann ich aber nicht annehmen». Er entschuldigte sich, gab mir das richtige Geld und sagte, dass die Münze wohl noch von seinem letzten Urlaub sei. Zu dieser Zeit sammelte ich wertlose Münzen wegen der schönen Bilder darauf. Ich habe mir die Münze nicht angesehen, aber sie glänzte sehr schön und der Mann merkte, dass sie mir gefiel. Er sagte dann «die Münze gefällt Ihnen, wissen Sie was, ich schenke sie Ihnen». Ich bedankte mich und freute mich sehr, obwohl die Münze keinen Wert hatte. Als der Kunde weg war, habe ich sie mir genauer angesehen und es war eine neuseeländische Münze. Auf der einen Seite Queen Elisabeth II und auf der anderen Seite stand 20 und es war ein Maori mit Zwillingen abgebildet. Auf einmal wurde mir eiskalt und die Erinnerung an den Traum war wieder da. Ich bin zwar nicht verheiratet und habe auch keine Kinder, aber es ist mir jetzt schon öfter passiert, dass ich was Träume, das dann eintrifft, aber nie etwas Schlimmes oder wirklich Wichtiges. Die Münze habe ich heute noch und behalte sie zur Erinnerung.»

 

 

Unerwartetes Lob

Einige Menschen scheinen Dinge zu wissen, die sie eigentlich gar nicht wissen können. Ist es Hellsichtigkeit? Frau Verena H. jedenfalls glaubt, dass da doch mehr sein muss, als unsere Schulweisheit uns glauben lässt.

«Hier ist eines meiner beeindruckendsten und unheimlichsten Erlebnisse. Es ist mir im Jahre 2008 tatsächlich und persönlich so passiert. Ich hatte zu meinem Exfreund zwar ein etwas gespanntes Verhältnis, da unsere Beziehung nicht gerade schön auseinandergegangen war. Dennoch ließ ich den Kontakt zu ihm noch nicht völlig einschlafen, da wir uns nach einiger Zeit auf platonischer Basis wieder etwas besser verstanden. Mir blieb somit auch nicht verborgen, dass er in den Jahren nach der Beziehung immer mehr in eine sehr schwierige finanzielle Situation geraten war. Es war bereits soweit, dass er kein Geld mehr besaß, um sich ausreichend mit Lebensmitteln zu versorgen. Eines Tages brach er auch regelrecht vor mir zusammen und erzählte mir von Gedanken, die bald keinen Ausweg mehr zuließen. Da ich schon im Jahr zuvor eine Arbeitsstelle angenommen hatte, die mir ein wenig mehr finanziellen Freiraum ließ, beschloss ich, ihm regelmäßig eine Tüte Lebensmittel an die Wohnungstüre zu hängen. Eines Abends, kurz nachdem ich wieder mal eine Tüte angehängt hatte, verließ ich den Wohnblock und wollte gerade zu meinem Auto zurückkehren, welches ich nicht weit entfernt geparkt hatte. Ich sah im linken Augenwinkel einen jüngeren Mann auf dem Gehsteig in meine Richtung laufen, dachte mir aber nichts weiter dabei und sperrte die Autotüre auf. Da es abends bereits etwas kälter wurde, griff ich mir einen Pullover vom Rücksitz und streifte ihn mir über den Kopf. Als ich wieder aufblickte, stand der Mann auf einmal direkt vor mir. Uns trennte alleine die Kühlerhaube meines Corsas. Ich erschrak zunächst ein wenig und starrte ihn einen kurzen Moment lediglich fragend an. Er meinte: «Ich wollte nur fragen, ob du ne Zigarette für mich hättest». Ich fummelte eine Zigarette aus der Schachtel in meiner Handtasche, ging einen Schritt um das Auto herum auf ihn zu und machte diesen auch schnell wieder rückwärts, da ich mich als junge Frau im Halbdunkel dieser Seitenstraße, nur in Gegenwart dieses etwas seltsam wirkenden Mannes, doch etwas unwohl fühlte. Er bemerkte meine Unsicherheit und sagte: «Du brauchst keine Angst zu haben. Ich wollte dir noch sagen, ich finde es gut, was du gemacht hast.» Ich sah ihn etwas irritiert an und kommentierte so etwas wie: «Die Zigarette? Kein Ding, daran soll`s nicht scheitern.» Doch wider meines Erwartens sagte er mit einer Bestimmtheit, die mir heute noch eine Gänsehaut beschert, wenn ich an diese Worte zurückdenke: «Nein, die meine ich nicht. Ich wollte dir nur sagen, ich finde es gut, was du gemacht hast!“ Mir lief es heiß und kalt gelichzeitig den Rücken herunter, da ich mir sicher war, diesen Menschen noch nie in meinem Leben gesehen zu haben und ihn auch nicht mit meinem Exfreund oder meinen Taten in Verbindung brachte. Ich stotterte noch ein paar Worte des Dankes und stieg ins Auto ein. Der junge Mann setzte sich auf den Gehsteig, zündete die Zigarette an und winkte mir beim Wegfahren mit einem Lächeln auf dem Gesicht nach.

Auf der Heimfahrt versuchte ich meine Gedanken zu sammeln. War dieser Mann lediglich betrunken oder etwa im Drogenrausch? War das ein schlechter Anmachspruch? Ein Witz? Oder könnte dieser fremde Mann seine Worte etwa tatsächlich auf meine Lebensmittelspenden an meinen Exfreund bezogen haben? Um zu dessen Wohnungstüre zu gelangen muss man zunächst das Haus betreten und in den zweiten Stock hinauf laufen, wobei ich selten jemandem, geschweige denn diesem jungen Mann, begegnet war. Von dem her sah ich keine Möglichkeit, dass er mich bei meinen wöchentlichen Diensten hätte beobachten können. Daheim angekommen, rief ich – immer noch leicht irritiert – meinen Exfreund an, und erzählte ihm von dem Vorfall, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es sich eventuell um einen, mir unbekannten Kumpel seinerseits handeln könnte. Doch auch er konnte mein Erlebnis oder den jungen Mann anhand der Beschreibung nicht weiter einordnen und kommentierte zusätzlich, dass er – schon allein aus eigener Scham heraus – niemandem von meiner Hilfe erzählt hatte, obwohl er mir natürlich unendlich dankbar wäre.

Die finanzielle und allgemeine Situation meines Exfreundes hat sich bis zum heutigen Tage wieder sehr verbessert und er ist nicht mehr auf Hilfen angewiesen. Ich würde so etwas dennoch immer wieder tun. Aus eigener Überzeugung und auch, weil der Satz dieses jungen Mannes irgendwie bei mir hängen geblieben ist, obwohl ich bis heute natürlich nicht mit Sicherheit sagen kann, ob er auch tatsächlich auf diese Taten bezogen war. Ich weiß, die Geschichte hört sich entfernt an wie ein Märchen mit der Pointe der guten Tat, die letztendlich belohnt wurde. Mir ist sie jedoch tatsächlich passiert und vielleicht gibt es doch etwas mehr zwischen Himmel und Erde, als wir uns das mit unserem rationalen Glauben erklären können.»

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