Wahre Geistergeschichten

Abschiedsgruß und alte Gewohnheiten

Monika K. hat eine interessante Abschiedgeschichte zu berichten: Als ihre Schwiegermutter starb, befanden sie und ihr Mann sich gerade in ihrem Haus und zogen sich im Obergeschoss an. Es war noch relativ früh am Morgen. Das Haus der Schwiegermutter lag nur wenige hundert Meter entfernt, am anderen Ende des großen Gartens und sie war früher sehr oft herüber gekommen, um nach dem Rechten zu sehen. An diesem Morgen hörten die beiden, wie unten plötzlich die Terrassentür geöffnet wurde und jemand „Hallo!“ rief. Sofort gingen sie nach unten und sahen nach, doch niemand war zu sehen. Später erfuhren sie dann vom Tod der Schwiegermutter, die bereits längere Zeit krank gewesen war. Ob sie sich noch einmal bei ihnen verabschieden wollte?

 

Monika hat aber noch eine weitere unheimliche Geschichte für uns. Auch darin dreht sich alles um die verstorbene Schwiegermutter. Nach ihrem Tod verkauften sie ihr Haus an eine Familie, die einiges daran veränderte. Eines Tages fuhr besagte Familie weg. Als die Familienmitglieder später wiederkamen, staunten sie nicht schlecht: ein Sessel war im Wohnzimmer an das Fenster herangeschoben worden. Sie riefen unter anderem ihre Nachbarin Monika an, um sie zu fragen, ob sie vielleicht bei ihnen im Haus gewesen sei, da der Sessel anders stand. Sie verneinte, denn sie wäre nie auf die Idee gekommen, in ein fremdes Haus zu gehen, wenn die Besitzer nicht da sind. Als sie aber hörte, wohin der Sessel geschoben worden war, stutzte sie. Ihre verstorbene Schwiegermutter hatte die Gewohnheit gehabt, sich den Sessel an das Wohnzimmerfenster zu schieben, um hinauszuschauen. Die Familie hat nie herausgefunden, wer den Sessel verschoben haben könnte, doch für Monika ist die Sache klar: ihre Schwiegermutter ging auch nach ihrem Tod noch ihren alten Gewohnheiten nach.

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